Der Gipfel
Heute las ich in der Zeitung, dass ein netter Rosenverkäufer aus Dortmund abgeschoben werden soll. Selbst die lokalen Behörden hatten darum gebeten, diesen weiter zu dulden. Ich habe mit dem Typen schon ein Bierchen getrunken und verstehe diese Abschiebepolitik nicht. Der arbeitet und bezieht keine Unterstützung, zusätzlich spricht er inzwischen fast fließend deutsch und - was nicht in der Zeitung stand - hat studiert (allerdings in Bangladesh). Auf der anderen Seite hängen hier Typen ab, die meinen jemand, wer den Staat nicht bescheisst ist doof. Das sind meisten die selben, die rumlaufen wie king lui, aber von der Stütze leben und Zuhälter werden wollen. Das Geld geht meistens in Klamotten, vermutlich weil die Einrichtung noch mit dem Bruder im Kinderzimmer geteilt wird und sowieso keine Frau mit nach Hause gebracht werden darf... ICH WILL SCHÖNER LEBEN. Diese ganzen Assis haben nicht verstanden, dass für Sozialhilfe und kostenlose Arztbesuche Generationen gekämpft haben. In 20 Jahren gibt es hier nur noch reich und arm, wie in den USA. Dann bin ich fein raus, kann aber nicht mehr nach Hause laufen sondern muss wie vor ein paar Monaten in Brazilien immer Taxi fahren. Dann gibt es auch kein zurück ehr zum Sozialstaat: Wie bei der DDR können dann alle sagen "Es hat nicht geklappt", ohne zu wissen warum. Vorschlag zum schöneren Leben: Alle die von woanders her kommen und nicht arbeiten wollen, können Ihre Tüten packen und wieder im Vaterland Wasser vom Brunnen holen und zum Tierarzt gehen um Zähne ziehen zu lassen. Alle anderen dürfen bleiben und werden gefördert (und zwar von dem Geld was man einspart). Die renitenten deutschen Arbeitsverweigerer dürfen sich im Steinbruch oder bei der Müllsortierung beweisen, ansonsten gibt es keine Kohle.