Der stinkende Fisch im MLM
Da habe ich doch in einem "krisengeschüttelten Portal" der MLM-Industrie heute einen Artikel über Abwerbung gelesen. Folgende Zitate sind interessant Sobald sich eine günstige Gelegenheit ergibt, wird aus dem Hinterhalt kräftig zugeschlagen. Das gesprochene Wort scheint dann nicht mehr zu zählen. Kommt die Upline nicht, wird eben in der Downline "gewildert". Drohungen und Gerüchte werden ganz bewusst in die Welt gesetzt und gezielt gestreut: "Euer Unternehmen ist pleite, ihnen wurde bereits gekündigt, ich biete ihnen eine echte Alternative, ihre Schecks werden nicht mehr eingelöst." Zählen Ethik und Moral gar nichts mehr in der Branche? Wie soll bei diesen Arbeitsmethoden die gesellschaftliche Anerkennung der Branche wachsen?. "Der Fisch fängt bekanntlich am Kopf an zu stinken - doch wer ist der Fisch? Nun, der interessierte Leser und Beobachter des Portals weiß, dass es sich dabei wieder um einen realen Hintergrund handeln muss. Nun gab es ja in letzter Zeit viele Gerüchte um die Verantwortlichen und Hintermänner dieses Portals - welche auf jeden Fall mal in der Luft standen. Die Frage ist also - um wen geht es in diesem Artikel? Was wird vorbereitet? Oder wie es der Verfasser so schön auf den Punkt bringt: Wer ist der Fisch? Nun, der Fisch als solches kann und darf hier nicht genannt werden, denn den Gestank würde ich nicht mehr los bekommen, hehe!!! Ich kann aber einfach mal vermuten. In den letzten Tagen gab es vor allem in zwei Unternehmen einige Unruhen. Beides sind kleine, deutsche Firmen - die eine macht in Gesundheit, die andere in Schönheit. Beide sind trotzdem grundverschieden. Während die einen im Public Ranking in den letzten Wochen nicht nur auf QUASI NULL gesunken sind, sondern eigentlich schon darunter, stehen die anderen momentan in der Öffentlichkeit der Szene noch gut da. Während die einen tatsächlich ein falsches Spiel spielen und somit Opfer Ihrer eigenen "Gier frisst Fairness und Verstand" Vorgehensweise wurden, ist bei den anderen noch nicht klar, ob alles nur üble Gerüchte sind oder mehr hinter den "herumschwirrenden Gerüchten" steckt. Fakt ist, dem einen Unternehmen werden die Leute banal abgeworben bzw. viele wechseln freiwillig, während es bei dem anderen im Hintergrund echte "Strukturverkäufe" gegeben hat. Es wurde mal wieder "Shark Attack" gespielt, wie schon seid langem nicht mehr. Das komplette Register wurde gezogen - wie immer unschön und doch so etwas von normal im Wirtschaftsleben. Ich erzähle mal eine wahre Geschichte aus einem anderen Bereich. Einige Unternehmen bewerben sich bei einem MULTI um einen lukrativen Auftrag. Nun ist es so, dass im MULTI der Entscheider ersteinmal von ALLEN geschmiert wird... das ist normal!!! Alle Unternehmen schicken Ihre "Schmeichler und Schmierer" ins Rennen. Doch der MULTI-Entscheider kennt einen der Schmeichler von früher persönlich und bietet diesem den Auftrag an. Es muss nichts ausgeschrieben werden, so ist alles im Rahmen des alltäglichen Wirtschaftsleben legitm. Nun erfahren die anderen Schmeichler aus dem auch geschmierten Umfeld des MULTI-Entscheiders, dass der Auftrag nicht an ein Unternehmen, sondern quasi an eine Person vergeben wird. Alle Schmeichler setzen nun weitere Schmeichler ein, um den einen erfolgreichen Schmeichler zu schmieren und abzuwerben. Dieser sagt aber dankend ab. Nun kommen die Bosse und beschweren sich bei den MULTI-Chefs über die "schmierige Vorgehensweise" und die Kungelei. Die hören sich alles an und überlassen trotzdem die Entscheidung Ihrem Entscheider. Ein Boss will es nicht hinnehmen. Er setzt den Schmeichler unter Druck. Als dieser nicht nachgibt, lässt er den Boss des Schmeichlers erschiessen. Der Schmeichler ist geschockt, aber er gründet daraufhin eine eigene Firma und bekommt "seinen ersten Auftrag". Der Sohn des erschossenen Bosses übernimmt dann die Firma des Vaters und erinnert sich an den Schmeichler. Nach einem Treffen verabredet man eine synergetische Parterschaft, man schmiert ein paar Leute und der "Killerboss" bekommt Probleme mit seinen Arbeitern und der Gewerkschaft - muss daraufhin sein Unternehmen schliessen. Aber die Geschichte geht noch weiter ... auch wenn ich hier aufhöre ...! Das ist sicher ein extremes Beispiel, hat sich aber so ähnlich 2005/2006 in Europa (zum Teil in Deutschland) so zugetragen. Abwerbung gehört zum Wirtschaftsleben. Heute hier und morgen dort!! Wenn es einem CEO von Porsche gefällt, dann geht er nicht zu VW. Wenn es aber irgendwann einem CEO bei BMW nicht mehr passt, dann geht er sehr wohl nach VW. Fussballer bzw. Sportler wechseln oft. Headhunter leben davon. Ingenieure - oh Mann, aktuell sogar Schiffsbauer werden abgeworben und "mit Handgeldern" angeworben. Das gehört dazu!!! Das ist die Realität der Wirtschaft. MLM ist Wirtschaft und somit sollte sich niemand wundern darüber... Ob es dann was bringt, ist ein anderer Fisch - aber der stinkt lange nicht so gewaltig, wie der oben erwähnte ... Oft sind die Unternehmen selber schuld. Manchmal muss man eben etwas mehr tun um die Guten zu halten, denn es ist fakt, dass nicht immer nur "faules Obst" wechselt!!!! Michi