Einfach zu früh

Heute war ich mächtig dynamisch, also So stand ich in Leipzigs Innenstadt um 9.10 am Samstag und dann dieses Bild: Keiner Zuhause. So bin ich etwas im Zentrum der Messestadt gewandelt und wurde beinah von diesem erschlagen: Das ist nicht etwa der Wärmetauscher der Stadtwerke für die Region Leipzig, es ist der Kunsttempel der Stadt, zart schattierte Aquarelle und feinste Ölgemälde kommunizieren jetzt in und mit diesem Bau. Irgendwie wünsche ich mir da schon wieder etwas Graffiti-Kunst aussen, es kann nur besser werden. Gegen so eine feine Architektursprache, mit allen zartesten Anklängen (vielleicht noch in Leipzig übertroffen durch gewisse Tortenbauten) kommen da die Gebäude vergangerer Epochen so ganz .. äh .. anders daher und müssen mit dem Bunkerwürfel um die Ecke auskommen. Aber dann .... ein Blick zur Nikolaikirche, wo das Riquet-Gebäude von einem kleinen japanischen Dachpavillion gekrönt wird. Vielleicht ist es doch für die jetzt wirkende Architekten-Generation keine so gute Idee gewesen, damals als Kind mit Lego zu spielen.....