ENDLICH ENTDECKT
MOMPICHE - das paradis gibt es in echt. und ich war dort. als mein visum auslief ging ich wiedermal nach ecuador. montañitas. zum x-ten mal. aber ich traf eine gruppe amis, die einen surftrip die kueste hoch machen wollten und so fuehren wir zusammen los. besser als alleine. san mateo, manta, canoa, mompiche jeweils ein paar tage. und eigendlich wollte ich dann mit zurueck fahren, hab meinen rucksack dort gelassen. aber geschnitten. der strand von mompiche liegt im kuestendschungel und das dorf ist klein wie ein ameisenhaufen. es gibt kein internet, kein telefon und wenn man pech hat auch keinen strom. wie zum beispiel an weihnachten oder neujahr. wenn das licht dann wieder angeht, jubelt das ganze dorf. es sieht dort aus wie aus dem location katalog fuer "the beach" und das tollste an den umstaenden ist das es einen felsigen point gibt der eine der besten wellen macht, die ich bis jetzt kennengelernt habe. wenn man toll fahren kann, nimmt man sie draussen vor den felsen und mit bisschen glueck kriegt man eine tube serviert. drei wochen bin ich schlussendlich dort geblieben. zuerueck in montañitas fuehl ich mich fehl am platz, hier im party town. backpacker, artesanos und die ganze uebliche chose an durchen typen. am wochen ende war es so voll und laut und die leute so gestylet, ich kam mir vor wie downtown ffm samstag nacht um halb zwei. bald kann ich mir das in echt geben. traurig, traurig. und jetzt > flucht, kurz nach peru, will ein neues board kaufen, dann zuerueck nach mompiche, gedanken ueber heimreise, aber die sterne scheinen so hell und vertreiben den schweizer platz aus meinem kopf.