Enyma (sowas wie ihre Geschichte)

Enyma ist eine junge, eher unauffällige Frau. Sie ist so um die 1,70 groß und schlank. Ihre Kleidung ist strapazierfähig und dunkel. An ihrer Seite hängt ein schlichtes Schwert und in ihren Armschienen sind 2 Dolche verborgen, ein weiterer Dolch steckt in ihrem rechten Stiefelschaft. An ihren Schlanken Körper schmiegt sich dunkles Leder. Erdfarbene Beinlinge enden in schweren, schwarzen Stiefeln. Der Oberkörper geschützt durch weißes Leinen unter dunkler, ledernen Jacke, mit Haken verschließbar. Lederne Armschienen an ihren Unterarmen, mit Flammen geschmückt, verbergen tödliches Eisen. Ein schmuckloses Schwert in schlichter Hülle an ihrer Seite. Warnung für andere, Mahnmal für sie selbst. Kein anderer Schmuck ziert sie als eine Flut glatter, schwarzer Haare, gebändigt durch einen Reif silberner Flammen. Um ihren Hals ein Torques aus gedrehtem Eisen, Zeichen ihr entgegengebrachter Menschlichkeit. Ihre Augen, schwefelgelb wenn die Kälte ihres Wesens Einzug hält, wie Bernstein wenn ihr Blick sich erwärmt, doch meist honigfarben. Augen eines Menschen ohne menschlich zu sein. Es ist nicht Enymas Art viel zu reden oder jedem sofort um den Hals zu fallen. Ihr bisheriges Leben hat sie gelehrt vorsichtig zu sein und sich im Hintergrund zu halten. Wenn sie jedoch die Neugierde packt, vergisst sie oft alle Vorsicht. Da Neugierde, jedoch Hauptbestandteil ihres Wesens ist bringt sie sich regelmäßig in Schwierigkeiten. Ein wenig Hintergrund Geschichte: Als sie erwachte schmerzte ihr ganzer Körper. Vorsichtig versuchte sie aufzustehen, doch sie kam nur bis zu einer sitzenden Position, mehr lies ihr erschöpfter Körper nicht zu. Sie sah sich um, doch sie erkannte nichts. Anscheinend saß sie in einem einfachen Bett in einer kleinen Kammer. Außer dem Bett entdeckte sie nur noch einen Hocker, einen Tisch und einen Schrank. Statt einer Tür sah sie einen Vorhang hinter dem sie leise Stimmen sprechen hörte. Der Raum war in Schatten getaucht, das einzige Licht stammte von einer Öllampe auf dem Tisch, ein Fenster konnte sie nicht entdecken. Dann untersuchte sie ihren Körper nach Wunden. Obwohl ihr alles weh tat konnte sie nichts entdecken, erst als ihre Hand zu ihrer Stirn fuhr fühlte sie Verbandsstoff. Anscheinend hatte sie eine Kopfverletzung. Vorsichtig tastete sie weiter und ihre Vermutung bestätigte sich, ihr Kopf war bandagiert. Unter dem Verband fühlte sie jedoch noch etwas Kaltes, Hartes. Noch bevor sie sich weiter Gedanken dazu machen konnte fielen ihr jedoch wieder die Augen zu. Diese kleine Erkundung hatte sie so erschöpft das sie sich wieder zurücksinken lies und einschlief. Dies ist Enymas älteste Erinnerung. Bis heute weiß sie nicht was davor lag, oder warum sie sich nicht erinnern kann. Das Haus in dem sie erwachte gehörte einem alten Ehepaar das sie gefunden hatte und gesund pflegte. Auch nachdem es ihr wieder gut ging blieb sie bei den beiden und lernte was immer die beiden sie lehren konnten. Die Frau wusste viel über Kräuterkunde, Heilung und Magie, doch schien es Enyma sehr schwer zufallen dies zu lernen. Ging es um Magie bekam sie schon nach kurzer Zeit Kopfschmerzen und für die Heilung brachte sie nicht genug Geduld auf. Der alte Mann hatte da mehr Glück. Er lehrte sie mit den unterschiedlichsten Waffen zu kämpfen und erzählte ihr viel von den Abenteuern die er früher mit seiner Frau erlebt hatte. So verging fast ein Jahr und Enyma war trotz ihrer anhaltenden Amnesie fast glücklich. Bis eines Tages ihre ganze, neu gefundene Welt zerstört wurde. Ein Haufen Söldner hatte das Haus entdeckt und es in Brand gesteckt. Die alte Frau hatten sie vorher in das Haus gesperrt, während sie den Mann zwangen hin zu sehen. Enyma kehrte genau in dieser Situation von einem Streifzug durch die Wälder zurück und der Anblick lies sie in einen Blutrausch fallen. Als sie wieder zu sich kam musste sie feststellen, dass sie nicht nur die Söldner niedergemetzelt hatte. Sie hatte auch den alten Mann tödlich verwundet. Die darauf folgenden Tage verliefen wie durch einen dumpfen Nebel. Sie hatte die zwei alten beerdigt, auch die Söldner hatte sie verscharrt, jedoch nicht ohne sich vorher eine eigene Ausrüstung von ihnen zu nehmen. Dann begab sie sich auf Wanderschaft, die sie nach fünf Jahren zur Taverne am weißen See führte Eine grobe Zusammenfassung der Ereignisse die Enyma bisher im Tavernenland erlebt hat. Sie umfasst den Zeitraum vor dem Forumsumzug und dem Crash Was bisher geschah: Direkt nach ihrer Ankunft zog es Enyma mehr zur Schmiede als in die Taverne. Dort lernte sie den Schmied Argonas kennen, der ihr erlaubte ihm bei seiner Arbeit zuzusehen und ihr ein wenig von seiner Kunst zeigte. Der Torques, den sie um den Hals trägt, ist sichtbares Zeichen dieser Begegnung und sie legt ihn nur ungern ab. Nur wenige Tage nach Enymas Ankunft zog der Schmied jedoch in die Welt um eine alte Rechnung zu begleichen. Eine weitere Bekanntschaft die Enyma machte fing weniger freundlich an. Schon bei ihrer ersten Begegnung wechselten Kashyyk und sie Unfreundlichkeiten und nur Kashyyks großer Verlust führte zu einer Annäherung der beiden Frauen. Gemeinsam versuchten sie Sgix, Kashyyks kleinen Freund wieder zu finden. Ihre Suche hätte jedoch nach kurzer Zeit fast ein vorzeitiges Ende gefunden, als sie auf eine Fleischfressende Pflanze stießen. Mit viel Glück entkamen sie jedoch noch einmal und konnten ihre Suche fortsetzten. Sie hatten jedoch die Wirkung der Sporen unterschätzt. Enyma traf es als erste, immer wieder verlor sie die Orientierung, lief nur noch hinter Kashyyk her ohne etwas wahr zu nehmen und war bald danach gezwungen umzukehren. Fast wie im Fieberwahn fand sie den Weg ins Dorf zurück und Argonas war es der sich um sie kümmerte. Als es ihr wieder besser ging erhielt sie in der Taverne einen Brief von Argonas der ihr mitteilte, dass er sich auf eine Reise begeben hatte. Der Brief drückte sich auf eine Art und Weise aus, die Enyma verwirrte und auf der Suche nach Klarheit fand sie im Wald eine Lichtung. Diese Lichtung beruhigte Enyma und es zieht sie immer wieder dorthin. Während sie noch über dem Brief grübelte stieß Tala zufällig auf sie. Es schien eine merkwürdige Verwandtschaft zwischen den beiden Frauen zu herrschen und Enyma schloss sich ihr an. Bei der Erkundung der näheren Umgebung stießen sie auf die alte Waldkirche und ein Wesen, das sie als Waldgeist einstuften. Sie hörten nicht auf die Warnungen dieses rätselhaften Wesens. Vor allem Enyma schlug sie in den Wind, doch Tala war diejenige die dafür zahlte. Sie brach durch den Kirchenboden in eine darunter liegende Höhle und wurde von merkwürdigen, unterirdisch lebenden Wesen entführt. Enyma machte sich an die Verfolgung und geriet so in ein unterirdisches Dorf. Es wirkte als würde dort ein Fest vorbereitet werden. Diese Vorbereitungen ermöglichen es Enyma sich in dem Dorf umzusehen und Tala wieder zu finden. Gemeinsam suchten sie nun einen Ausweg, doch zunächst fanden sie heraus das der Anführer dieser Gemeinschaft ein Wesen war, das sich auffällig von den anderen Unterschied. Nachdem Tala ihn sah überschlugen sich die Ereignisse. Ihr Entkommen wurde entdeckt und Enyma gelang es nur mit Mühe die verletzte Tala zur Flucht zu überreden. Gemeinsam hetzten sie wieder zurück und es gelang ihnen das Dorf unbehelligt zu erreichen obwohl sie verfolgt wurden. Im Dorf angekommen wurden sie von Rajusch angesprochen. Eine mehr als unglückliche Begegnung deren Folgen noch immer zu spüren sind. Rajusch bestand darauf die beiden bei ihrer nächsten Expedition zur Kirche zu begleiten, Enyma bestand darauf ihn los zu werden. Tala wurde in diesem Konflikt hin und her gerissen, doch hatten Enymas Worte diesmal mehr Gewicht. Ohne Rajusch suchten sie die Höhlen erneut auf. Noch bevor sie das Dorf der Wesen wieder erreicht hatten, entdeckten sie Hinweise auf Talas Volk und eine alte Begräbnisstätte die jedoch entweiht worden war. An dieser Stätte wurden sie getrennt und während Tala noch immer in den Höhlen ist, hat sich Enyma wider in die Taverne begeben. Nach ihrer Verbannung trägt sie nun eine leichte Rüstung aus schwarzem Leder, verziert mit flammen in der Farbe getrockneten Blutes. Noch immer trägt sie den Stirnreif und ihr Schwert, doch der Torques ist in ihrer Tasche sicher verstaut. Sie wirkt kalt wenn man ihr begegnet, kalt und tödlich und kein Gefühl zeigt sich mehr in ihren Augen.