erklärung, kurz (update 10.02.2008)

Vorab allen Unbeteiligten: ich nenne im Folgenden keine Klarnamen. Ich denunziere niemanden, indem ich im guilt-by-association-Verfahren hämisch genießend google-Hits erzeuge. Menschentreibjagden (die neuerdings auch mal gerne offen angekündigt werden!) sind einfach nicht mein Stil. Insofern sind diese Bemerkungen hier für Außenstehende böhmische Dörfer – und können es auch bleiben. Die Betreffenden verstehen mich sehr gut... Zur Sache: In den letzten Monaten waren verschiedentlich Ausstreuungen, Andeutungen, Behauptungen zu lesen, die alle mehr oder weniger, vom Konjunktiv nur noch mühsam im Zaum gehalten, darauf hinausliefen, mir Allen Ernstes in irgend einer Form eine Beteiligung an einer vorgeblich antisemitisch motivierten vorgeblichen Verleumdung zuzusudeln. Ich nannte und nenne diese Ausstreuungen Lügen, und das sind sie auch, denn sie operieren mit ge- resp. verfälschten „Beweisen“ und schlichten Unwahrheiten. Inzwischen – Aktenzeichen 7101 Js 164 / 07* (update – ist die widerliche Kampagne restlos in sich zusammengebrochen. Ohnmächtig liegt der Lügner, Mobber, Verfälscher am Boden, während sein ehemals begleitendes Personal reichlich dämlich aus der Wäsche schaut und jetzt auf einmal nichts mit ihm zu tun gehabt haben will. Wer sein verschmutztes Mobbing gegen mich aufrecht erhalten will, sollte wissen, dass er sich auf erweislich Unwahres stützt – mit allen Konsequenzen. Im Übrigen interessiere ich mich weder für Münchner Villen noch für Kungeleien im Ministerium zusamt laxer Abrechnungen, weder für Eigentumswohnungen noch für Geldabzocke per Nichts-tun, weder für Hausverbote auf Beerdigungen noch für Personen, die wg Geldverdienen zu Nazi-Aussteigern aufgebaut werden, weder für Stiftungen noch für Lobbyeinflüsse auf die Justiz noch dafür, dass jemand „weiß, wo das Geld ist“. Das kaspern die Beteiligten doch bitte unter sich ab. Es ist ja noch schöner, andere unerbeten in diese trüben Sachen hineinzuziehen, und wer dann ratlos vor diesem Bermuda-Dreieck steht, hat auf einmal einen schwarzen Peter in der Hand. Einfach widerlich! Ganz klar gesagt: Wer solche trüben Sachen lanciert – das gilt für beide Seiten, und beide Seiten haben mich jetzt auch sehr gut verstanden! – hat sich nicht als Verleumdungs-Opfer in Szene zu setzen. Ansonsten ist Thomas Anz´ kritischen Bemerkungen über "paranoide Fantasien" rund um staatliche Fördergelder für Kulturprojekte wenig hinzuzufügen. Schon interessant, wieviele Leute dort, vermutlich, ohne die näheren Umstände recherchiert zu haben, einfach mal unterschreiben. "Offene Protestbriefe"...nach meinen Erfahrungen eine unbekömmliche literarische Gattung. (Ganz nebenbei, und auch, wenn es scheinbar nicht hierher gehört: Anz´ Plädoyer für die zweite Kafka-Ausgabe teile ich natürlich; das mag jetzt jeder auf die hier in Rede stehenden Probleme übertragen, wie es ihm beliebt...) Und damit wollen wir diese nichtswürdige Sache ganz schnell vergessen. Nicht ich habe mich zu erklären. Die Mobber und ihre Helfershelfer und Nutznießer haben es. Nicht meine Schande wird dokumentiert, sondern ihre. Zwei Gedanken noch: Es hat keinen Sinn (aber das weiß ich auch erst post hoc, nicht propter hoc!), den Mobbern ihr Spielmaterial zu widerlegen – als ginge es denen um Inhalte. Mobbern geht es allein darum, mit allen Mitteln schlechten Denkens, von der Verschwörungstheorie über die Eristik bis zum cargo-Kult, per Bloßstellung, Erniedrigung, Zerstörung der persönlichen Integrität Macht auszuüben und Vorteile zu generieren. Dass dem Gemobbten guilt-by-association im Verbund mit der Beweislastumkehr zugemutet wird, er dann verzweifelt redet, er seine „Unschuld“ zu „beweisen“ sucht (als gäbe es da überhaupt so etwas wie „Schuld“), ist wesentlicher, fast schn definierender Bestandteil des Mobbing-Spiels. Dabei werden Mobber ihr schäbiges Tun immer mit dem Etikett Uneigennützigkeit bemänteln – es geht selbstverständlich nur darum, Arbeitsplätze zu schützen, Antisemitismus zu bekämpfen, „Aufklärung“ zu leisten, Waffenhandel zu bekämpfen...gottweißwas. Egal, was es im Einzelnen ist: Menschentreibjagd hat sich immer schon – Lektüretipp: Arthur Miller, Hexenjagd – per Idealismus in Schwung gebracht. Gegen Mobbing gibt es nur ein probates Gegengift: Als Gemobbter sollte man Mobbing konsequent „Mobbing“ nennen und jede scheininhaltliche „Debatte“ verweigern (als stünde man vor Gericht...vor Gericht hat man übrigens Rechte, die man als gemobbter konsequent verweigert bekommt) – und als „Publikum“ sich Bloßstellungen von Menschen deutlich verbitten. Wie gesagt: Post hoc, nicht propter hoc. Es hat ferner, um auf unseren speziellen Fall zurück zu kommen, keinen Sinn, den Peter Müllers und Meike Meiers, die virtuell als „Avraham Leibowitz“ oder „Deborah Bernstein“ firmieren (ist diese Unverschämtheit eigentlich ein deutsches Phänomen?), ihre schamlose Ranschmeiße auszureden. Diese persönlich wohl eher bemitleidenswerten Typen ("meine Mutter saß im lager, ich hab nur keine Papiere") haben einfach kein Gefühl dafür - haben sie es wirklich nicht? -, wie niederträchtig diese Doesseckereien sind, wie infam sie damit die sehr realen Opfer erniedrigen, wie ekelhaft sich diese billige Aneignung psychischen Mehrwerts auf anderer Menschen furchtbare Kosten dem ratlosen Betrachter darstellt. Postmodernism at its worst: Sie denken wohl wirklich, die Kategorie Wirklichkeit sei abgeschafft. Abschließend möchte ich denen - es waren einige - danken, die sich ihr unabhängiges Denken bewahrt haben und die - zT auch öffentlich - Stellung nahmen. Nicht "für mich", sondern für Fairness, gegen Mobbing allgemein und konkret auch gegen die innerlich verschmutzten Mobber. update 10.02.2008 * resp 7101 Js 159 / 07, beide wurden ermittlungstechnisch zusammengezogen, da sie ja einen offenbaren Zusammenhang aufwiesen. Die öffentlich zu lesende Behauptung, ich hätte mich "immer wieder nur auf B.Sch herausgeredet"o.ä. ist objektiv unwahr. Ich rede dort gar nicht von B.Schr. und das brauchte ich auch nicht. Ich habe einfach ersichtliche Lügen widerlegt. Ganz offenkundig kommt da jemand mit einer wohlverdienten juristischen Abfuhr, die ihm zuteil wurde, nicht zurande, so dass man jetzt als Märchentante aktiv wird. Ich habe mich selbstredend auch nirgends freizukaufen versucht o.ä., sondern einfach - nach Rücksprache mit einer den Betreffenden sehr wohl bekannten Person, die mir dinglich zugeraten hat (ich werde sie hier nicht bloßstellen!) - meine Hilfe angeboten. Per heute bedaure ich das. Mal schauen, wie man das jetzt wieder verdreht und verfälscht. Ansonsten habe ich in der Tat über Jahre hinweg, auch über Streitereien hinweg meine Solidarität materiell sichtbar gemacht. Wenn man mir - bisher ist das nicht erfolgt - den Gesamtbetrag zurücküberweisen will und nicht bloß 20 €: Gerne! Ich werde ihn dann weiterüberweisen an die, die noch Geld zu kriegen haben. Ich bitte um Verständnis, dass es das jetzt war. ich weiß nicht, was ich im web noch alles über mich zu lesen haben werde, mit welchen "authentischen" (haha) Belegen man mich bloßzustellen versucht. Ich erkläre schon jetzt: ja, ich habe 5 Arme, 2 Gesichter, die Hohlwelttheorie stimmt und ich singe jeden morgen Bomben auf Engelland. Nur, dass ihrs wißt! Ich laße diesen Dreck einfach nicht mehr an mich heran. Ich werde nicht mehr reagieren. Ist ja schlimm... Übrigens reden wir hier nicht über einen Streit, sondern über zwei, wie man ja eigentlich inzwischen problemlos erkennen kann (aber selbst dazu sind einige bis heute zu doof). Der eine (h. versus t.) war die übliche Kulturbetriebsscheiße: zwei ordentlich mit öffentlichen Geldern ausgestattete Orgas haben sich über die Verteilung der Pfründe zerstritten. Alles wie gehabt. Nichts besonderes. Sowas passiert bei jedem besseren Lyrikfestival. Der besagte rechtsstreit bezog sich allein hierauf. rubbish! aff van Hoff. Völlig lill-lill! Für den Gang der Welt ist solcher Hinterhofdreck unerheblich. Der zweite Streit ist ein Orga-interner zwischen zwei Städten, der ist definitiv schlimm, und es ist ein innerjüdischer. In ihm geht es um die Frage, wie glaubhaft es ist, dass ein Budget von ca. 200.000 € nicht ausgereicht haben soll, verdienten Mitarbeitern wenigstens einen Anstandsobolus auszuzahlen. Und darum, ob es auf der Beerdigung P.s Hausverbote gab, und ob die Öffentlichkeit über diese Hausverbote belogen wurde. Diese Fragen klären sich am besten vor Gericht unter Eid.