Japan findet geringe Waljagdergebnisse bedauerlich

Der stellvertretende japanische Landwirtschaftsminister hat bei der heutigen Ankunft der NISSHIN MARU in Tokyo es als bedauerlich bezeichnet, dass mit 551 getöteten Minkewalen nur die Hälfte der geplanten Menge erreicht wurde.In den nächsten Tagen sollen das Schiff durch Polizeispezialisten untersucht werden und auch die Crew befragt werden. Greenpeace Japan will keine Protstveranstaltung anlässlich der Rückkehr der Waljagdflotte veranstalten, will aber ein Statement gegen die japanische Waljagd herausgeben. Quelle: http://www.abc.net.au/news/stories/2008/04/15/2216843.htm Kommentar: Die Schätzungen von den Sea Shepherds waren offensichtlich richtig. "Nur" tote 551 Minkewale als sind zwar immer noch viel zu viel, aber immerhin nur ca. 50 % der ursprünglichen Planung. Dass die japanische Regierung sich davon nicht begeistert zeigt, war zu erwarten, zumal die vergangene Waljagdsaison nicht einmal durch den Verkauf des Walfleisch kostendeckend refinanziert werden kann. Das Verhalten von Greenpeace Japan (keine Protestaktion, aber ein Statement) sieht auf den ersten Blick sehr zurückhaltend aus, aber ich habe zu wenig Ahnung von der japanischen Kultur, um das richtig beurteilen zu können. U.U. ist dieses Verhalten in der japanischen Kultur besser als eine offene Protestaktion, die u.U. als ordinäres Verhalten oder westlich-fremdgesteuert wahrgenommen wird.