Keine Vorratsdatenspeicherung!

Bisher war ich eigentlich der Meinung, die Liberalen stellen sich ein bisschen zu sehr an, wenn sie gegen den "Überwachungsstaat" mobil machen. Ich war bisher der Überzeugung, dass "wer nichts zu verbergen hat, sich auch nicht vor der Speicherung seiner Daten fürchten muss". Ich glaube, seit heute bin ich zumindest in dieser Frage ein Liberaler: 20. März 2008, 09:59 Uhr Datenklau 500 Computer aus Bundesbehörden gestohlen Die deutschen Behörden sind zum Opfer eines massiven Computer-Diebstahls geworden. In den vergangen drei Jahren sind mehrere hundert Computer mit wichtigen Daten spurlos verschwunden. Der Diebstahl sensibler Informationen und technischer Geräte zieht sich quer durch alle Institutionen. Auch geheime Dokumente sind betroffen. In deutschen Behörden sind in den vergangenen drei Jahren mehrere hundert Computer mit wichtigen Daten spurlos verschwunden. Wir die "Bild"-Zeitung berichtet, wurden aus Bundesbehörden seit 2005 rund 500 Notebooks und PCs gestohlen oder sind verloren gegangen. Das gehe aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor. Das gehe aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor. Der Datenklau gehe demnach quer durch alle Institutionen. Betroffen seien "die meisten Bundesbehörden", heißt es dem Bericht zufolge von Seiten der Regierung. Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Carl-Ludwig Thiele warf den Behörden einen fahrlässigen Umgang mit Daten der Bundesbürger vor. Er sagte: "In den Behörden wird unverantwortlich mit Datenträgern umgegangen." Der FDP-Politiker forderte die Bundesregierung auf, schnellstmöglich für Klarheit zu sorgen. AP/DPA/AFP/FSL