Kuba

11.8. 2004 Mittwoch – und damit sind wir auch schon wieder 6 Stunden älter, als wir in Madrid landen. Es war ein guter, ruhiger Flug. Nur meine Füße sind leider sehr dick und werden es auch noch einige Tage bleiben. Klaus ist es immer noch schlecht, aber dennoch, er kann schon seinen Logenplatz neben der Toilette verlassen. Während der Wartezeit auf den Weiterflug nach Hannover quält er sich aber auf den Sitzen und versucht zu schlafen, während ich versuche, noch ein hübsches Mitbringsel für Sarah zu finden. Der Hannoverflug ist ebenfalls sehr angenehm und schließlich landen wir pünktlich um 19 Uhr 30 in Hannover, immer noch bei schönstem Wetter. Mit der S-Bahn geht es nun wieder zurück zum Hauptbahnhof, wo sich Klausens und meine Wege trennen werden. Er fährt zurück nach Berlin, ich wieder nach Hamburg. Aber erst gehen wir noch gemeinsam ein Eis essen! Wenn das schon wieder geht, dann geht es auch wieder aufwärts mit Klaus! Auf dem Platz vor dem Bahnhof ist ein großes Eiscafe, dort sitzen wir und warten auf die Züge, sind müde und geschafft und auch ein bißchen traurig – und merken dann gar nicht, daß der Palmwedelhut, den Klaus über so viele Kilometer hin bis hierher gerettet hat, im Eiscafe liegen bleibt. Erst in Berlin fällt ihm auf, daß der Hut nicht mehr da ist! Es sollte wohl nicht sein....... Zuerst kommt Klaus´ Zug, etwas später dann auch meiner. In Hamburg geht mein Koffer endgültig kaputt, aber das ist mir nun wirklich egal. Ich nehme mir schnell ein Taxi, da ich nach dieser langen Rückreise nur noch nach Hause will. Und dort empfängt mich vor der Wohnungstür ein Blumenstrauß von Corinna zu meinem Geburtstag! Das ist eine ganz liebevolle Überraschung, mit der ich bestimmt nicht gerechnet habe! Unter solchen Umständen kommt man doch gerne wieder! Ganz schnell höre ich noch den Anrufbeantworter ab, dann gehe ich ins Bett. Am nächsten Morgen beginnen die Proben wieder! So knapp bin ich noch nie aus einem Urlaub zurückgekommen! Diesmal aber mit guter Laune (wenn auch weiterhin mit dicken Füßen!).