Merkel ruft zu Einmischung auf

Bundeskanzlerin Merkel sieht die Staaten in der Pflicht, wirtschaftliche Interessen nicht über Menschenrechte zu stellen. Russland erteilte sie vor dem Europarat einen deutlichen Rüffel, China einen indirekten. Die Menschenwürde sei unteilbar, sagte Angela Merkel (CDU) am Dienstag vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarats in Straßburg. Ohne China namentlich zu erwähnen, fügte sie hinzu: „Es gibt in Fragen der Menschenrechte keine inneren Angelegenheiten eines Landes.“ Zuvor hatte Merkel bereits angekündigt, ungeachtet der harten chinesischen Reaktion den Dalai Lama noch einmal treffen zu wollen. Die europäischen Staaten ermahnte Merkel, den Menschenrechten auch in Wirtschaftsbeziehungen Vorrang einzuräumen. Der Globalisierung müsse ein „menschliches Anlitz“ verliehen werden. „Wirtschaftsfragen und Menschenrechtsfragen dürfen keine Gegensätze sein.“ Europa werde daran gemessen, ob es Werte wie Demokratie, Freiheit und Rechtstaatlichkeit in seinem Handeln umsetze. Den danzen Artikel gibt es bei focus.de zu lesen. Was Frau Merkel da sagt finde ich sehr gut, es muß aber auch entsprechend gehandelt werden.