Palisralischer Friedenspreis geht nach Amerika

20.05.2015, Jerusalem. Das palisralische Komitee um die Stiftung Shalom Salam verleiht Paul Sanguine, Minister für Staatsgeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, den diesjährigen Friedenspreis. Das Komitee begründet die Wahl mit der herausragenden Leistung von Sanguine in der Aufarbeitung der jüngeren Kriegsgeschichte Amerikas. Sanguine hatte erreicht, dass in amerikanischen Schulbüchern und Lehrmaterial Ursachen und Folgen der Anti-Terror-Bewegung des frühen 21. Jahrhunderts offen und selbstkritisch aufgezeigt wurde. Der durch ihn eingeführte nationumspannende Werteunterricht führte zu einem nachhaltig besseren Verständnis zwischen Muslimen und Christen. Das Komitee der Stiftung Shalom Salam überreicht den Preis am kommenden Samstag während eines Festakt in der Geburtskirche von Betlehem. Hintergrund: Das Komitee der Stiftung Shalom Salam wählt alle 2 Jahre den palisraelischen Friedenspreisträger. Die Stiftung wurde 2011 nach dem israelischen Mauerabbau von den Staaten Palästina und Israel ins Leben gerufen und dient der Völkerverständigung. Das Komitee besteht aus gewählten Vertretern beider Staaten. Erster Preisträger war der Friedensaktivist Uri Averny.