Prestationäre Aufnahme es geht jetzt langsam los
Wir waren gestern zur prestationären Aufnahme im Krankenhaus. Dort soll beidseits die Hüfte meinses Sohnes umgestellt werden. Wer mein Bog schon etwas länger liest, weiß, daß uns dieses Thema schon länger bevorsteht. Allerdings hat nicht alles so geklappt wie es geplant war. Da unser Au PAir ja nach dem Weihnachtsurlaub von ihren Eltern zwecks Zwangsverheiratung festgehalten wird, stehen wir ganz ohne Kinderbetreuung da. Wir sind jetzt sozusagen auf Abruf zu Hause, Sonntag Abend müssen wir um 17.00 Uhr einrücken. Am Montag Morgen geht es dann auf in den OP. Es sind 5 h+ angesetzt, dazu kommt dann die Gipszeit. Bei der OP wird beidseits der Oberschenkelhals neu angewinkelt, die Oberschenkelhalsköpfe gedreht, wahrscheinlich 3 verschiedene Muskeln nach Bedarf verlängert, wird unter Narkose entschieden. Zusätzlich wird beidseits die Achillessehne nach Baumann verlängert, falls das nicht ausreicht ein Z Schnitt direkt an der Sehne. Es wurden Videoaufnahmen der Beweglichkeit, des laufens etc gemacht, dann wurde Blut abgenommen und ich aufgeklärt bis mir übel wurde . Anschließend dann zur Anästhesie und da wurde ich dann aufgeklärt, daß dort alles das schief gehen kann, was bisher noch nicht erwähnt wurde. Auch das habe ich alles brav unterschrieben. Dann doch Röntgen, Arztgespräch, erneutes Blut abnehmen, da Justus einen seltenen Antikörper auf seinem Blut hat und daher es in ein Speziallabor geschickt werden muß, Klinikkindergarten angesehen und jetzt zu Hause. Eben war ich noch beim Orthopädiemechaniker, weil noch einige Einstellungen am Rolli vorzunehmen. Er wird auch am Montag meinen Sohn im OP gipsen, Abdrücke nehmen für die anschließende Orthesenversorgung, Nachtlagerungsschienen und Liegeschale für die Nacht. Ich bin völlig am Ende, obwohl ich heute nix geleistet habe. Jetzt heißt es nur noch warten, aber die Zeit läuft jetzt auch einfach. Ich bin froh, daß es jetzt einfach los geht und diese OP nicht mehr wie ein riesen Berg vor uns steht und uns bedroht, sondern daß wir begonnen haben, ihn zu besteigen.