"Red Rouge"

Ich hatte Lust. Ich konnte an nichts anderes mehr denken, zu lange war es her gewesen, dass ich meine sexuellen Phantasien hatte richtig ausleben können. Ich war auf der Suche an einem One-Night-Stand und ging dazu in einen wirklich krassen Privatclub. Und dort würde ich mir dann einen geilen Kerl herauspicken, mit dem ich ein bisschen Spaß haben würde. Der Club war extra für soetwas ausgebaut worden, hier kamen allerdings nur Leute rein, die von der Jury als sexy genug auserchoren wurden, also etwas sehr anspruchsvolles und extravagantes. Vielleicht ein bisschen verrückt, aber das reitze mich umso mehr. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich niemanden für diese Nacht finden würde, weil dieser Club hauptsächlich für Punker und Metaler gemacht war. Genau mein Gebiet. Ich betrat den Club und schaute mich um. Wow, die Auswahl war sehr groß und diese Stimmung war mehr als nur geil. Überall verlangende und verführerische Blicke, die einen förmlich auszogen. Aber ich würde mir nicht den erst Besten herauspicken, nein, ich würde mir etwas ganz Spezielles nehmen, und das jetzt auf der Stelle. Ich lief durch die Menge der Typen durch, die alle in rotem und schwarz scheinendem Licht auf irgendwelchen Sofas saßen und darauf warteten, vernascht zu werden oder die sich selbst schon gegenseitig bedienten. Als ich meinen Blick von einem Typen mit einem blauen Irokesenschnitt abwendete und wieder nach oben schaute, blieb mein Blick an etwas hängen, was ich noch nie vorher für möglich gehalten hätte. Der absolut schärfste Kerl, den ich jemals gesehen hatte. Seine Frisur, sein Make-Up, seine Piercings, alles schien perfekt und an der richtigen Stelle. Ich fixierte ihn und konnte mich nicht von dem Anblick abwenden. Dieses weiße, zerrissene Hemd war scheinbar absichtlich so gehandhabt worden, was es noch reizvoller machte. Ich sah über seine tief sitzende, weite, verwaschene Jeans, die seine Konturen perfekt betonte, wieder hinauf in sein Gesicht, wo sich inzwischen ein freches Lächeln breit gemacht hatte. Seine Augen waren unglaublich, sie gingen von einem tiefen Braun nach innen über in ein wie ein Leoparden-Muster scheinendes Mittel- und Hellbraun. Er leckte sich provozierend über die Lippen, scheinbar als Zeichen, dass ich herkommen sollte. Gerne, nichts lieber als das. Ich ging quälend langsamen Schrittes auf ihn zu und schon stand ich ihm gegenüber. Er war groß, jedoch nicht viel größer als ich, weil ich als Frau selbst nicht sehr klein war. Ich brauchte keine Worte, um ihm zu zeigen, dass ich mit ihm auf ein Zimmer wollte. Ok, fast keine. Ich hauchte ihm ein kaum hörbares „Komm.“ ins Ohr, worauf sein Grinsen noch breiter wurde und zog ihn an der Hand hinter mir her in einer der ebenfalls mit Rotlicht belichteten Zimmer. Es war außerdem sechseckig und verspiegelt, mit vielen flauschigen roten Kissen und Decken. Der Boden war ebenfalls aus rotem Teppich. Kaum hatte ich die Tür verriegelt, fiel er förmlich über mich her. Er zog mich an sich und legte seine weichen Lippen zärtlich, wenn auch fordernd auf meine und bald wurde daraus eine heftiges Gezüngel. Seine Hand wanderte unter mein Shirt und strich mir zuerst langsam über den Rücken, bevor er mich erst fest an sich, dann allerdings gegen die Wand drückte. Sein Mund machte sich derweile an meinem Hals zu schaffen, dann kam er an meinem Ohrläppchen an und leckte sanft darüber, was mir ein kurzes Stöhnen entlockte. Ich brannte förmlich darauf, jede einzelne Berührung, die er mir schenkte, zu genießen. Der Fremde fuhr mit der anderen Hand auch unter mein Oberteil, dann machte es klick und mein BH war geöffnet. Schnell darauf lagen mein Oberteil und mein BH irgendwo in einer Ecke des Raumes. Leicht drückte er mich runter auf den weichen Boden, ich war verwundert, wie zärtlich, beinahe schon vorsichtig er es schaffte, mit mir umzugehen, wobei seine dominante Art aber erkennbar hervorstach. Seine rechte Hand platzierte sich an meinem Nacken, nachdem er sich auf mich gelegt hatte und er fing wieder an, mich zu küssen. Mit seiner Zunge ging er unglaublich geschickt vorran. Noch nie hatte ich jemanden geküsst, der es so drauf hatte. Als seine linke Hand meine nackte Brust berührte, stöhnte ich in den Kuss hinein, wass ihn etwas grinsen ließ. Er fing an, meine Brust zu massieren, erst etwas langsam, dann intensiver, bis er mit den Fingern meine Brustwarzen umrundete, was uns beide erneut aufstöhnen ließ. Daraufhin unterbrach er den Kuss, schaute mir eine Sekunde lang tief in die Augen, bevor er seine Zunge ebenfalls zu meinen Brüsten gleiten ließ und sie damit ausgiebig verwöhnte. Beinahe erstickendes Keuchen war meine Antwort auf seine Berührungen. Inzwischen konnte ich deutlich die Ausbuchtung in seiner Hose spüren, das machte mich ungeheuer an. Ich glaube, ich war noch nie so geil auf jemanden wie jetzt, und immer, wenn ich ihn ansah, konnte ich förmlich dahin schmelzen, weil er einfach unglaublich war. Ich machte mich endlcih daran zu schaffen, sein Shirt auszuziehen und seine Hose zu öffnen. Es war nicht ganz leicht, sie über die Beule drüber zu kriegen, doch schließlich schaffte ich es. Auch er öffnete meine Hose schnell und auch sie und mein Slip lagen Sekunden später in der Ecke. Zeit für einen Positionswechsel. Ich drückte ihn sanft von mir weg und setzte mich erst mal auf seine Oberschenkel, weswegen er mich ein wenig verwundert anschaute. Niedlich. Dann plazierte ich meine Hände an seinem Schwanz und massierte diesen ausgiebig. Ich ließ mir nichts entgehen und zeigte ihm, was ich konnte. Er sollte dafür belohnt werden, dass er einfach nur so scheiße geil war. Er fing an, heftig zu atmen und wandte sich hin und her, bis er anfing, laut zu stöhnen. Immer lauter wurde sein Stöhnen und sein Atem unregelmäßiger. Kurz, bevor es soweit war, hörte ich aprupt auf und ließ meine Zunge wieder in seinen Mund gleiten. Er packte mich am Hintern und rückte mich ein Stück nach oben. Noch saß ich nich drauf. Seine Hand fur dorthin, wo bis jetzt nur wenige ihre Hand hatten. Er steichelte mich an dieser einen intimsten Stelle und brachte mein Becken damit leicht zum kreisen. Er streichelte immer tiefer, bis er mit einem Finger in mich eindrang. Ich Stöhnte laut auf, es war so ein wunderbares Gefühl, ihn zu spüren. Dass es ihn mehr als nur anturnte, merkte ich daran, dass er ebenfalls immer unruhiger wurde. Bald drang er mit dem zweiten und dritten Finger in mich ein und jede einzelne seiner Berührungen machte mich unruhiger und ich wollte ihn endlich richtig spüren. Mit allem, was er hatte. Und er hatte nicht gerade wenig vorzuweisen, ganz und gar nicht. Auch mein Atem wurde unregelmäßiger und kürzer, dann zog er seine Finger wieder heraus und grinste mich frech an. Als nächstes drehte er mich auf den Rücken und legte sich wieder auf mich, küsste ich erst einmal zärtlich, bis es heftiger wurde und der Kuss in derbestes Zezüngel ausartete. Unsere Münder trennten sich voneinander und wir sahen uns an. Bereit, es zu tun. Ich wollte nichts mehr außer ihn spüren - mit jeder Sekunde, die er wartete, quälte er mich mehr, und er wusste das. Er grinste, bevor er endgültig in mich eindrang. Eine Welle von Gefühlsströmen überkam mich und ließ einen angenehmen Schauer durch meinen ganzen Körper laufen. Er stöhnte laut auf, seine Bewegungen wurden mäßig schneller. Ich konnte seinen Atem an meinem Ohr spüren, was mir eine Gänsehaut einjagte. Er stieß immer weiter und heftiger vor, immer unregelmäßiger und härter. Er brachte mich zum Schreien, ich krallte meine Hand in eines der Kissen, die neben mir lagen. Es war unglaublich. Mein Becken kreiste unter seinem, während er nur noch stoßartig und mit unglaublicher Geschwindigkeit in mich immer wieder eindrang. Ein letztes Mal stieß er kräftig zu, dann kam für uns beide der ersehnte Augenblick. Er kam, ich kam. Erschöpft sackte er über mir zusammen und blieb einige Sekunden auf mir liegen. Mit leicht glasigen Augen lächelte er mich an und küsste mich zärtlich. Ich legte meine Hände auf seinen Rücken und war einfach nur glücklich. Es war schon fast so, als bedeutete er mir etwas. Aber das durfte unmöglich passieren. Er war sozusagen eine männliche Schlampe in einem Privat-Sexclub! Das konnte doch unmöglich mein Ernst sein. Doch als ich in seine wunderschönen Augen blickte, die mich eindringlich anfunkelten, war es um mich geschehen. Ich fragte mich, ob er so mit jeder Tussi umgehen würde, die hier rein kam. Vielleicht hatte er schon mit hunderten von Chicks geschlafen, jeden Tag mehrere Male. Ich konnte und wollte es gar nich wissen und verdrängte diesen Gedanken so schnell, wie er gekommen war. Es zählte nur schließlich dieser Moment, sonst nichts. Er lächelte. Ich lächelte. Er legte seinen Kopf an meine Schulter und hauchte „Ein Uhr – Vor dem Resaurant *Jules*“ in mein Ohr, bevor er mir einen Kuss auf die Wange drückte, aufstand und sich langsam anzog. Konnte das möglich sein? Wollte er sich ernsthaft mit mir treffen? Undgläubig schaute ich ihm zu, während er sich gerade seine Jeans überzog, dann sein T-Shirt. Und er ging. Doch nicht, ohne einen Pfand dazulassen. Er hatte sein Armband liegen lassen. Dabei hatte er es doch gar nicht ausgezogen gehabt. Absicht? Ein freudiges Lächeln machte sich auf meinen Lippen breit. Der Treffpunkt galt. Aber hey, wo war denn mein BH abgeblieben? Mein Kiefer klappte nach unten. So ein Mistkerl^^