Stephen Chow als Gast von TvTotal
3. Mai 2005, 22:15 Uhr Stephen Chow Der aus Hongkong stammende Chinese wird als der neue Jackie Chan gefeiert. In seiner Heimat hat er schon etliche Blockbuster vorgelegt. Die Titel der Filme können wir leider nicht aussprechen. Doch selbst als Laien sehen wir: Da ist ein weiterer Martial Arts-Meister am Werk. Am Dienstag lernen wir Stephen Chow kennen. Stephen Chow über "Kung Fu Hustle" Welche guten Filme kommen demnächst aus Asien? Einer wird uns von Superstar und Multitalent (Regie, Drehbuch, Hauptdarsteller, usw.) Stephen Chow gebracht. Er ist vielleicht im Westen nicht so bekannt wie Jackie Chan oder Jet Li, aber in Asien ist er ganz groß. Zudem ist er verantwortlich für zwei der größten Kinoerfolge Asiens. Mit seinem 2000 in Asien sehr erfolgreichem Film "Shaolin Soccer" [deutsch: "Shaolin Kickers"] war er auf dem Weg den Westen zu erobern. Aber der US-Verleiher Miramax hat erstmal den Start immerzu verschoben, was sind schon ein paar Jahre, und am Ende nur in wenigen Städten eine untertitelte Version gezeigt. [Ähnlich erging es dem Film in Deutschland. Ohne Werbekampagne hielt er sich nicht lange in den Kinos.] Mit seinem neuen Film versucht er es wieder. Mit dem neuen Partner Columbia bzw. Sony Pictures, die mitfinanziert haben und den Vertrieb übernehmen, soll alles anders, sprich besser, laufen. Der neue Film "Kung Fu Hustle" hat letztes Jahr in ganz Asien fast alle Einspielrekorde gebrochen und Hollywood-Blockbuster wie "Herr der Ringe" und "Harry Potter" hinter sich gelassen. In der Action-Comedy spielt Chow Sing, der ein Gangster sein will. Unbeabsichtigt sorgt er dafür, dass die gefährliche Axtgang die Bewohner des Armutsviertels Pig Sty Alley bedroht. Aber wer hätte gedacht, dass in dem Viertel drei Kung Fu-Meister anonym leben. Und da sind auch noch die Vermieterin und ihr Mann. Der Film wurde von Chows Liebe zu Martial Arts-Filmen inspiriert, die er als Kind gerne sah. Deren Tradition will er auch in diesem Film weiterführen. "Das Schwierige ist, wie man den Film anders als die anderen macht", erzählte Chow ComingSoon.net. "Es gibt ja schon viele verschiedene Kung Fu-Filme. Es ist normal für diese Filme, dass der Underdog am Ende zum Helden wird." Die Fehde in Pig Sty Alley führt zu herausragenden Actionszenen, für die er Sammo Hung und Yuen Wo Ping engagierte. [Tatsächlich stieg Hung während der Dreharbeiten aus und Yuen Wo Ping half Chow den Rest des Films aus.] "Natürlich braucht man nicht zu erwähnen, dass Mr. Yuen einer der besten Action Director der Welt ist", so Chow. "Er wirkt so traditionell, aber tatsächlich ist er ein sehr offener Mann. Er kann unterschiedliche Meinungen akzeptieren. Egal wie verrückt die sind!" Der Film führt auch Chows Einsatz von Computereffekten für die Action fort. Dies ermöglichte ihm, sagenhafte Szenen zu drehen, die man so noch nicht im Film gesehen hat. "Bei "Shaolin Soccer" hab ich zum ersten Mal Stunts mit viel CGI gemacht. Dadurch war ich daran gewöhnt als wir "Kung Fu Hustle" machten. Auf die Frage, wie er die echten Stunts mit den CGI-Sachen verbindet, anwortete Chow: "Das ist recht kompliziert. Für jede Einstellung, manche benötigen CGI, manche nicht, braucht man sehr viel Zeit und sehr viele Leute. Da ist das Team von Choreographen, das von der CGI-Firma und meins. Wir versuchen eng zusammen zu arbeiten und es besser zu machen." Das Set, die "Pig Sty Alley", bildet einen hervorragenden Hintergrund zu den modernen Kampfszenen. Chow wurde gefragt, was seine Inspiration dafür war. "Die Pig Sty Alley ist, wo ich früher gelebt habe, die gleiche Form, gleiche Gebäude, ähnliche Situationen und sehr viele Menschen, die dort zusammen leben." Um die Kung Fu Tradition zu erhalten, hat er für seinen Film drei der Stars aus den 70ern zurückgeholt. Zwei von ihnen Yuen Qui und Leung Siu Lung sind seit über 20 Jahren nicht mehr in einem Film aufgetreten. Es war also schon eine Überraschung sie in so aktiven Rollen zu sehen. Auf die Frage, wieso Chow diese gewählt hat, antwortete er: "Man versucht einfach Schauspieler zu finden, die großartig sind und in die Rollen passen. Es ist immer das erste, das ich überlege: ist es die richtige Person für die Rolle, anstatt, ist er berühmt genug? Sie waren alle früher mal berühmt. Der Darsteller von dem Biest (Leung Siu Lung) war einer meiner Lieblings-Kung Fu-Stars in den 70ern. Das einzig Schwierige war sie zu finden, weil es Zeit brauchte, herauszufinden, wo sie alle waren." Chow hat auch Nettes über die neue Generation zu sagen. Z.B. über "Ong-Bak"-Star Tony Jaa. "Es würde Geld sparen, ihn zu haben, weil du kein CGI bräuchtest", witzelte Chow. "Er würde es einfach machen!" Obwohl ihn noch keiner darauf angesprochen hat, einen amerikanischen Film zu drehen, gab er zu, dass er sehr gerne Regie führt. Nicht dass ihn das davon abhält, in einem Film zu spielen, wenn man ihm eine Rolle anbietet. Zum Spaß erwähnte der Reporter von ComingSoon.net, dass vielleicht "Shang-Chi, Master of Kung Fu" verfilmt wird. Chow hat von diesem Marvel-Charakter aber noch nie etwas gehört, außerdem ist "Shang-Chi" sein tatsächlicher Geburtsname. Vielleicht ist das nicht nur ein Zufall und dies wäre die perfekte Rolle für Chow, um den Durchbruch in den USA zu schaffen. Er hofft aber, weg vom Action-Genre zu kommen, weil es schwierig sei, den ganzen Tag die Kleidung mit der Drahtaufhängung zu tragen. Mit 42 hält er sich langsam für zu alt dafür, obwohl er regelmäßig Kung Fu trainiert. Desweiteren plant er als nächsten Film die Fortsetzung zu "Kung Fu Hustle", einfach weil er noch nie zuvor ein Sequel probiert hat. Nach einem erfolgreichen Start beim Sundance Filmfestival startet "Kung Fu Hustle" am 22. April in den USA. In Deutschland kann man den Film im April anlässlich der Fantasy Film Nights sehen. Ansonsten muss man sich noch bis zum 2. Juni gedulden, aber das Warten lohnt sich. Quelle: www.comingsoon.net Die Meldung wurde am 07.04.2005 21:27 Uhr durch Thuy Thi Dang veröffentlicht. von chinaseite Kung Fu Hustle DIE STORY Kung Fu HustleIm Shanghai der 40er Jahre hat der glücklose Möchtegern-Gangster Sing (STEPHEN CHOW) einen großen Traum: Er möchte gern in die berühmt-berüchtigte "Axe Gang" aufgenommen werden, die die ganze Stadt fest in ihrer Hand hat. Denn böse Jungs sind einfach cooler! Doch ehe der Boss der Gang Sing als neues Mitglied akzeptiert, muss dieser erst einen harten Test bestehen: Er soll seine Kampfkünste unter Beweis stellen, indem er sich mit der ebenso unausstehlichen wie rabiaten Besitzerin eines heruntergekommenen Häuserblocks sowie deren scheinbar schwächlichem Mann anlegt. Doch alle Einschüchterungsversuche gegen das ältere Ehepaar und ihre Mieter, die alle nicht das sind, was sie scheinen, schlagen fehl. Denn die Underdogs entwickeln plötzlich außerordentliche Fähigkeiten, wenn es darum geht, ihr Hab und Gut zu verteidigen. Und auch Sing findet bald heraus, dass er selbst ebenfalls über ungeahnte Kräfte verfügt, die ihn zum größten Kung-Fu-Meister aller Zeiten werden lassen, und dass sein Schicksal noch einen ganz bestimmten Auftrag für ihn bereithält Hauptdarsteller: Stephen Chow Kung Fu Hustle Hongkong-Superstar Stephen Chow fungiert in diesem in Asien bereits sensationell erfolgreichen, kultigen Martial-Arts-Spaß der etwas anderen Art als Hauptdarsteller, Regisseur, Produzent und Drehbuchautor in einer Person. Die beispiellose Kombination aus spektakulären Kampfszenen und schrägem Humor, gespickt mit zahlreichen Filmzitaten, machen diese Action-Comedy zum Überraschungserfolg und Festivalhit des Jahres! von asianfilmweb Shaolin Soccer aka Shaolin Kickers (Deutschland) Hong Kong 2001 Regie Stephen Chow Darsteller Stephen Chow, Vickie Zhao Wei, Ng Man Tat, Wong Yat Fei, Tin Kai Man, Lam Tze Chung, Chan Kwok Kwan, Karen Mok Mei Lam Länge Hong Kong: 112 Minuten (NTSC) Sing (Stephen Chow) ist einer von 6 Schülern eines verstorbenen Shaolin-Meisters, der jedem verschiedene Spezialtechniken beibrachte. Während sich die anderen ihren eigenen Dingen zugewendet haben, möchte Sing das Shaolin Kung Fu verbreiten. Mehrere Versuche, u.a. mit der Hilfe des Singens, scheiterten bereits. Es scheint aussichtslos, bis ihn der ehemalige Fußballstar Fung (Ng Man Tat) entdeckt. Dieser ist von dem Können Fungs sehr beeindruckt und glaubt, dass man mit einer Kombination aus Kung Fu und Fußball viel Erfolg haben wird. Nach einigen Schwierigkeiten gelingt es den beiden auch die anderen 5 zu mobilisieren. Zusammen treten sie bei dem nationalen Fußballwettbewerb an. Sie kommen dabei allerdings in die Quere eines finsteren Gangster und seines "Evil Team"... Nach zweijähriger Schaffenspause zeigt Stephen Chow uns wieder was er kann! Dieser Film war meiner Meinung nach einer der lustigsten der letzten Jahre. Die Gags sitzen, die Schauspieler sind gut drauf und es kommt nie Langeweile auf. Was will man mehr? Außerdem wartet "Shaolin Soccer" mit jeder Menge (Fußball-)Action auf. Zum Teil ist dieser mit massiven Computereffekten entstanden, was aber nie negativ ins Auge fällt. Im Gegenteil! Die CG's sind alle hochkarätig und durchwegs gut gelungen. Witzig fand ich auch den Gastauftritt der beiden "King Of Comedy"-Chicks Karen Mok und Cecilia Cheung als Fußballer. Überhaupt gibt es dutzende von guten Ideen im typischen Stephen Chow Stil in dem Film. Fazit: Stephen Chow at his best und nicht nur was für Fußballfans! (at) Also ich kann mich der Meinung von at nicht vorbehaltslos anschließen. Gut, Shaolin Soccer hat vieles von Chow´s unverwechselbaren Einlagen, man wird aber doch desweilen von den CGI-Effekten erschlagen. Dabei leidet nicht nur die Stephen-Chow-Komponente, die sehr oft nach hinten rückt, sondern man sieht auch hier die Tendenz aufkommen, die das HK-Kino zur Zeit in vielen Bereichen zu erfassen scheint. Fehlenden Witz, schlechte Drehbuch/Ideenumsetzung durch rasante beeindruckende Visual Effects zu kaschieren. Wo doch vor allem die Chow-Filme stets Garanten für irgendwie trashig-geniale Comedy waren. Leider wurde ich hier enttäuscht und gebe dem Film daher geradenoch... (tm) von kino.de THEMA: Kung Fußball Bereits lange Zeit vor Kinostart geisterte dieser Film durch den deutschen Untergrund und erfreute sich in einer ungekürzten Hong Kong Version immer steigender Beliebtheit. Immer mehr Leute in meinem Umfeld sprachen von diesen „Shaolin Kickers“ und ich konnte ihnen einfach keinen glauben schenken. Zu absurd hörten sich ihre Erzählungen an, die da handelten von abgehalfterten Shaolin Mönchen die sich als Fußballmannschaft zusammenraufen und aufgrund ihrer Shaolin-fähigkeiten schließlich den Weg bis ins Finale der Südkoreanischen Fußballmeisterschaft finden. Das ganze hörte sich eher an wie eine weitere absurde Episode der Anime-Serien „Die Kickers“ oder „Die tollen Fußballstars“ welche in jüngerer Vergangenheit das Nachmittagsprogramm von RTL 2 veredelten. Doch als ich Mitte 2003 den ersten Trailer dieses Filmes sah und er darauf für September im Kino angekündigt wurde, war mehr als nur mein Interesse geweckt. Die ersten Bilder weckten eine Vorfreude in mir, die mich ungeduldig auf den Bundesstart des Filmes warten ließ. Als er dann immer und immer wieder verschoben wurde, gab ich meine Hoffnungen auf einen Filmstart in Deutschland, ebenso auf wie meine Hoffnungen auf einen guten Film. Doch als ich mit meinen heruntergefahrenen Erwartungen am letzten Donnerstag das Kino besuchte war ich mehr als positiv überrascht. _/ _/ _/ Story _/ _/ _/ Der Koreanische Fußballprofi „Golden Leg“ Fung (Ng Mang-tat) verschießt 1981 im Finale um die Koreanische Meisterschaft den entscheidenden Elfmeter. Hintergrund war jedoch das er sich vom Manager der gegnerischen Mannschaft (welcher als astreines Rudi Assauer oder Stumpen Rudi-Imitat durchgeht) bestechen ließ. Zu allem Überfluss wird Golden Leg noch auf dem Rasen seine Kniescheibe zertrümmert und seine Karriere ist somit schneller beendet als ihm lieb ist. Fortan verdient Golden Leg seine Brötchen als Schuhabtreter des triumphierenden Managers, dem er zumindest das Versprechen abringen konnte eines Tages eine Profimannschaft trainieren zu dürfen. 20 Jahre später ist „Golden Leg“ völlig heruntergekommen und er muss einsehen das er sein ihm gegebenes Versprechen, niemals eingelöst bekommen wird. Auf der untersten Schiene der sozialen Leiter angekommen macht er sich bewaffnet mit einer Bierdose auf zu seinem ziellosen Trott durch die Stadt. Wie es der Zufall will macht er die Bekanntschaft mit dem ebenfalls mittellosen Shaolin Mönch Sing (Stephen Chow). Nach einem kleinen Plausch, erster Abneigungen und dem Vorfall, dass Sing die zerknüllte Bierdose Fungs um den halben Erdball kickt überzeugt Hung Sing davon seine Fähigkeiten auf dem Fußballplatz auszuleben. Schnell trommeln die beiden noch die gesamte Sippschaft Sings zusammen welche alle die Kunst der Shaolin beherrschen und mit Kampfnamen ausgestattet sind wie „Eisenschädel“, „Leicht wie eine Feder“ etc. Zunächst noch von allen belächelt nehmen die Kung-Fußballer bald an der nationalen Fußball-Meisterschaft teil und gehen dabei durch das Turnier wie ein glühender Amboss durch einen Berg Butter. Im Finale angekommen, scheinen sie jedoch erstmals auf einen ebenbürtigen Gegner zu treffen. Selbstredend das es sich hier um die Mannschaft vom Stumpen-Rudi handelt… _/ _/ _/ Kritik _/ _/ _/ Über die Absurdität der Story braucht man sich nicht streiten. Aber wenn alles andere stimmt, kann man über solche Kleinigkeiten doch auch großzügig hinwegsehen. Der ganze Film wirkt wirklich wie eine Folge der Zeichentrickserie „Die Kickers“, doch es hat durchaus seinen Reiz solch etwas Absurdes als Realfilm zu betrachten. Und das das ganze dann auch noch wahnsinnig gut funktioniert liegt nicht zuletzt an den herausragenden Tricks des Filmes welche sich hinter Hollywoodproduktionen a la Matrix nicht zu verstecken brauchen. So lässt es einen schon das ein oder andere Mal erstaunen wenn Tore von der Mittellinie erzielt werden, Torhütern die Klamotten vom Leib geschossen werden, Fußballplätze sich in Kriegsschauplätze verwandeln oder hart geschossene Bälle neben Kondensstreifen in der Luft auch Feuerfurchen auf dem Rasen hinterlassen. Angereichert wird die ganze Geschichte mit einer eher faden Love-Story und dem immer gewöhnungsbedürftigen asiatischen Humor, dem man sich aber nicht völlig verschließen sollte. Denn manche Gags sind einfach zu genial und bringen einen mehr als nur zum Schmunzeln. Wenn man die Bereitschaft aufbringt sich auf den Film einzulassen und sich mit dem asiatischen Humor und dessen Eigenartigkeiten arrangieren kann, wird man seine helle Freude haben an dem erfolgreichsten Hong Kong Film aller Zeiten. _/ _/ _/ Regie _/ _/ _/ Der Hauptdarsteller Stephen Chow führte bei diesem durchgeknallten Popcornmovie nicht nur Regie, das ganze Sammelsurium an komischen Kautzen und irren Szenen entstammt auch seinem eigenem Drehbuch. Das manche Szenen jedoch überflüssig wirken oder auch in ein filmisches Nichts führen, mag eventuell daran liegen, dass die deutsche Kinoversion deutlich gestrafft wurde und somit viele Szenen der Schere zum Opfer fielen. Weiterhin kann man Chow den Vorwurf machen das sein Film eine One-Man Show geparrt mit den allerbesten Computertricks ist und Nebenfiguren und Handlungen mehr als blaß bleiben. Dies tut allerdings keinen Abbruch daran, dass Chow uns mit einer temporeichen und humorvollen Inszenierung beglückt, die sehr deutlich macht weshalb er der größte Komödienstar Hong-Kongs ist. Der größte Clou des Filmes liegt sicherlich darin, dass er sich zu keiner Minute Ernst nimmt und diese ganze absurde Leichtigkeit vermischt mit typischen Elementen des Hong Kong Kinos. Die Verknüpfung der Fußballstory mit Themen wie Ehre, Stolz, Liebe etc. lässt „Shaolin Kickers“ zu einem Heidenspaß werden. _/ _/ _/ Darsteller _/ _/ _/ Sing………... Stephen Chow Stephen Chow ist der Komödienstar Hong Kongs und wird schon als legitimer Nachfolger von Jackie Chan gehandelt. Das er diesen Status inne hat ist nicht zuletzt auf seinen anbetungswürdigen Charme und trockenen Humor zurückzuführen. Leider kenne ich mich selbst nicht so gut aus im Hong Kong Kino, doch Stephen Chow scheint mir ein begnadeter Typ aus diesem Genre zu sein. Trotz Synchro und einigen anderen Eigenarten kann er seiner Figur nötigen Charme und Anmut verleihen. Mui……… Vicky Zhao Vicky Zhao spielt die einzige weibliche Sprechrolle in diesem Film und ist zuständig für die vernachlässigungswürdige und in meinen Augen völlig überflüssige Nebenhandlung in Form einer Lovestory. Hinzu kommt das sie in keinster Weise groß Punkten kann. Nach einer Häufung überflüssiger Szenen und dämlicher Sätze kann eigentlich auch die beste schauspielerische Leistung an dieser Figur nichts mehr retten und ist verantwortlich für einen der Schwachpunkte des Filmes. Golden Leg Fung………. Ng Mang-tat Als heruntergekommener Ex-Fußballstar erinnert er stark an die realen Beispiele der Trinksucht verfallenen Exprofis. Weder im Slapstickbereich, noch auf schauspielerischer Ebene kann diese Figur voll überzeugen. So sind einige Beweggründe und Handlungen (Wieseo hat er sich überhaupt bestechen lassen?) völlig unnachvollziehbar. Hung……… Yin Tse Bösewichter sind stets dankbare Rollen. Haben sie zumeist Macken die der Schauspieler genussvoll ausreizen kann und seinen Figuren eine besondere Note verleihen kann. In diesem Fall ist es die Zigarre die im Assauer Stil gepafft wird und stets lässig und diabolisch aus dem rechten Mundwinkel ragt. Ein fieses Grinsen, gepaart mit einigen miesen Handlungen hebt die Figur Yin Tse´s deutlich gegenüber dem durchschnittlich agierendem Ensemble ab. Iron Head ………... Yut Fei Wong Er spielt so etwas wie das arme Schwein des Filmes. Zur Belustigung bekommt er ständig auf die Fresse und muss bis zum Schluß immer wieder hart einstecken. Man bekommt richtig Mitleid mit dem bedauernswert dreinblickenden Yut Fei Wong. Am Ende steht er zwar auch auf der Gewinnerseite, doch weiterhin als kleine Nebenfigur und Komparse des eigentlichen Hauptdarstellers. _/ _/ _/ Fazit _/ _/ _/ Was man kurz als eine Mischung aus Sportlerdrama und Actionkomödie beschreiben kann, übertrifft die an ihn gestellten Erwartungen mit ungeahnter Leichtigkeit. Wer sich jedoch schwer tut mit dem asiatischen Kino, könnte doch etwas entrüstet sein für welchen „Quark“ er sein Geld an der Kinokasse gelassen hat, allen anderen steht ein vergnüglicher Film bevor. Desweiteren sei noch verwiesen auf die Kritik von Quetzalcoatl zu diesem Film. In dieser Kritik erfahrt er noch mehr über die Hintergründe und Stars des Filmes. Sehr empfehlenswert !