Urlaub will gelernt sein

Ich weiß nicht mehr, wie das geht "URLAUB". Hier habe ich zwei Wochen verbracht mit der Familie, am Lago Maggiore. Zugegeben, es handelt sich um einen Tag etwas schlechteren Wetters. Die meisten anderen Tage hatten strahlenden Sonnenschein. Man kann das diesige Wetter gut an der Sonne erkennen, die versucht sich durchzubohren durch die Wolken. Mit dieser etwas feuchten Luft kann man schön die Staffelung der Berge erkennen. Bei schönem Wetter erscheinen die Berge nur zweidimensional. Nach etwa einer Woche wurde ich etwas unruhig, ob der Probleme und zu erledigenden Dinge, die auf mich in der Heimat harrten. Eigentlich völlig blödsinnig. Man kommt auch mal 14 Tage ohne mich aus. Außerdem muß man sich um die italienische Wohnung kümmern. Dieses reparieren, das Gerät anbringen, Telefon abmelden und und die Abbuchungen ummelden und das in Italien ohne Italienisch zu können und mit Italienern, die kaum Englisch können. Alles kein Problem, wenn man die Ruhe bewart. Zum Schluß setzt man sich auf die Terasse und schaut über den See, wenn die Sonne untergeht und die Kinder langsam müde werden. Während man da so sitzt sagt man zu sich selbst "Ein schönes Stückchen Erde hier." Jetzt sitze ich wieder bei der Arbeit, zu der ich zur Zeit überhaupt keine Lust mehr habe, aber sie muß erledigt werden. Als Ablenkung schreibe ich etwas und "krustele" in den elektronischen Bildern vom Urlaub herum. Ich würde gerne wieder in den (diesen) Urlaub fahren und vielleicht etwas mehr entspannen. Aber ich kann ja gar nicht fahren! Das nächste Jahr bereite ich mich noch besser vor und dann entspanne ich richtig.