Verzweiflung führt zu Zynismus
Gegen das Schicksal Poker spielen Ich saß da, versuchte mich mit aller Gewalt den Gedanken zu entrinnen, sie in einer meiner Gehirnbibliotheken einzusperren, doch die "Steck ein…" Ecke war leider schon überlagert. Also drängte ich ihren Satz der mich verwirrt und in einen Art Schockzustand verblassen ließ, indem man nur da hockt und nicht weiß was man machen soll, in denn Block "Depressionen", hier war stets Platz, es hätte ja sicherlich noch die ganze Welt reingepasst. Ich lag in ihrem Bett, meine Hände hielten mein Kopf, der starrend die Wand erblickte, als könne die sie mir eine Antwort geben, ich stellte mir vor wie dumm ich wohl schauen würde, es war so ein Schock der locker in die Top-Ten_Schocker meines Lebens reingeschrieben werden könnte. Es war einfach alles zu viel für mein kleines schon mit Löchern geplagtes Herz, das in jenen Worten den glauben an die Liebe und die Autorität einzelner Personen wahrlich verloren hatte. Ich hob mein Kopf. Lächelte, den auf zynischer Weise betrachtet hatte mir das Schicksal ein Strich durch meinen vorhersehbaren Plan gesetzt, er war viel zu offensichtlich gewesen. Es war Freitag. Mein Plan war einfach und trotzdem ein bewegender Schritt für mich. Ich war in einer Phase wo es mir sehr sehr schlecht erging, alles was ich mir aufgebaut hatte versuchte mein Schicksal innerhalb eines Wochenendes zu zerstören. Ich hatte mein wirklichen Tiefpunkt erreicht, mein Job stand unter Messerschneide, Probleme mit den Eltern, Probleme mit der Polizei, alles hatte sich verbündet um sich von hinten anzuschleichen und mich dann zu erdolchen, aber ich hatte das Spiel durchschaut, hatte mein Herz Dame gezogen, meine letzte starke Karte, die wie ich glaubte die Lösung meiner Probleme war…auf den Tisch gelegt Die Herzdame war ein Mädchen das ich sehr oft, verletzt und nie wirklich versucht hatte zu Lieben, wenn ich mit ihr zusammen war spaltete sich meine Persönlichkeit, Erbarmungslos hasste ich alles an ihr. Ich wollte nicht akzeptieren das ich sie Liebte, deshalb versuchte ich alles an ihr zu hassen. Diese Art von Hassliebe zerstörte vieles an mir… ich kam nicht darauf das alle meine Probleme erst dadurch entstanden waren, als ich anfing sie zu hassen und nicht einfach anfing sie zu Lieben. Ich hatte die ganze Wut in mich hineingefressen, ich hasste einfach alles, umso mehr ich über alles nachdachte. Ich sah nur noch das schlechte in den Menschen. Mir ging es nicht gut, ich fing an mich zu Fragen was für eine Persönlichkeit ich sei? Wer ich bin? Alles kam mir rational und bequem vor, ich fühlte mich eingesperrt in meinen Körper, gebunden an eine Scheinwelt. Ich kämpfte mit mir selber, wobei ich denn Kampf so oder so verlieren würde, da ich mein eigener Gegner war. Alles hatte wegen dieses Mädchen angefangen... Marla(F) Singer(M)("Fight Club") Mein Leben erinnerte mich an den Film "Fight Club", umso mehr ich darüber nachdachte umso bewusster wurde mir das alles. Alle Szenen hatte ich schon gespielt, paar Szenen fehlten mir noch, die letzte Szene sollte etwas schönes, erbarmungsloses, Groteskes und Schicksalhaftes beinhalten kein MainStream vergnügen. Ein Tag vor dem Freitag war ich bei ihr gewesen, ein Streit hatte sich entbrannt, es ging um meinen Herpes der sich an meiner Oberlippe breitgemacht hatte. Sie hatte die Vermutung, dass es von einem anderen Mädchen kam und ich sie damit auch angesteckt hatte. Das wurde mir dann zuviel, ich ging, warum, dachte ich warum wegen dem Schice Herpes, sie hatte sich noch nie so benommen. Ich hatte wahrlich Wut in ihren Augen gesehen, es stand ihr geschrieben, das sie auf was hinausspielte was nicht mit den Herpes zu tun hatte. Am Freitag dann hatte sie mir eine Email geschrieben darin ein Satz der mich umkrempelte: "Ich tröste mich immer damit, das du keine gefühle zeigen kannst und keine Beziehung eingehen kannst ,mit dem, das ich glaube das es für dich so unüberwindbar is wie für mich auf nen hohen Turm zu steigen,weil ich Höhenangst hab!!!!" Und jetzt wurde mir alles klar, warum ich depressiv, hassgeformt, schweigend, lustlos, pessimistisch, krank, verzweifelt, ängstlich war. Ich musste einfach loslassen, mein Angst vor einer Beziehung zu überwinden… Ich hatte nie geglaubt dass sie mich liebte, mir wurde es bewusst, sie hatte auch darunter gelitten, wahrscheinlich sehr viel mehr noch als ich jeh gelitten hatte. Ich wusste jetzt auch warum sie so ein Theater wegen dem Herpes inszeniert hatte, Sie hatte einfach alles Satt gehabt, die ständigen Lügen meine Emotionlosigkeit, mein ewigen Kofnlikt mit mir selber, mein Mauer die ich ums sie gebaut hatte, sie hatte nicht sagen können was sie wollte, sie hatte ihre Botschaft in den Herpes - Konflikt versteckt betont. Sie wollte mich, mich als normalen Mensch, als Freund, sie wollte das ich akzeptiere das ich sie Liebe. …es waren Dinge passiert, die mich am Nullpunkt gebracht hatten,Familie, Kopf, Job, Stress, Polizei, Drogen alles hatte an diesem Freitag sein Ziel gefunden, alles kam nicht mal mehr Überraschend. Als ich aber denn Nullpunkt erreichte war ich irgendwie erlöst, meine Qualen gingen dahin, ich fing an zu lächeln, ich hatte mein Bestimmung gefunden, ich hatte losgelassen von den Sack voller Depressionen, Hass usw.. ich bekamm nochmals eine Chance neu anzufnagen. Ich tat alles um das Mädchen nochmals zu sehen. Sie gewährte mir eine letzte Chance, mich zu öffnen, mich zu zeigen wer ich bin. "Verzeih mir Bitte"?! "Ich hab vieles eingesehen" "Ich will vieles einsehen" lass uns neu anfangen, lass mir die Chance dir zu beweisen wie sehr ich dich wirklich Liebe" "Wie sehr ich an dir Hänge" "Wieviel du mir bedeutest". Die anderen Sätze sprach ich mit einen langsamen, beherschten, leisen, zarten, wärmenden, poetischen Ton. Ich schmeichelte ihr, das hatte ich vorher nie gemacht, sie genoss es sichtlich, sie biss sich mit ihren kleinen süßen Zähnen an ihre Unterlippe, sowie als würden die Sätze ihren Körper streicheln ihre Seele kitzeln, ihre Bäckchen bekamen einen rötlichen Schimmer, ihr Blick war befreit von all dem Laster, sie sah aus wie ein Engel, sie strahlte voller Energie, sowas hatte ich noch nicht gesehen, es fing an mir zu gefallen, ich genoss ihre nähe, ihren Körperduft, der nach schönen Blume roch, ich mochte es, sie zu umarmen, ihre nähe zu spühren, ich küsste ihre Lippen, noch nie war der Kuss sinnlicher gewesen als in diesen Augenblick. Sie hatte noch etliche Fragen, ich gab ihr stets ruhig und aufgeschlossen Antworten, sie konnte es gar nicht fassen, sie kannte mich nicht. Der Freitag Abend, erging zärtlich an ihr gepresst, die Wärme ihres Körpers, ihre Hände die mich umschlingten, das gedämmte Licht im Zimmer einfach alles, hatte eine romantische Vorstellung, ich vergaß alles andere ich war befreiet von meinen Sorgen. Wir hatte nicht mal miteinander Sex, wir genossen einfach uns zu haben. Den Samstag, verbrachte ich auch meine Zeit mit ihr, dieser Tag war noch schöner gewesen als der gestrige Abend. Wir kuschelten, liebkosten uns, küsse waren jetzt sinnlicher voller Harmonie, sie lächelte jede Sekunde, das Glitzern in ihren Augen. Ich liebte alles was sie tat, sie streichelte mich von oben bis unten, sie hatte ihre Hemmungen verloren, sie war frei wie ich. Der Sex war nur noch ein Akt zur Perfektion. Am nächsten morgen genoss ich noch eine Weile liegend, nackt, den hellleuchtenden warmen Tag mit ihr. Da ich im Fußballverein war, hatte ich Sonntags stets ein Spiel, ich versprach ihr zwei Tore, leider schoss ich nur eins. Abends dann trafen wir uns wieder, alles war so perfekt, sie überprüfte ob wirklich nicht mehr der grissgrämige gestresste und undurchdringliche Mensch wäre der ich vorher war. Sie versuchte mich zu stressen, ich verstand es vorzüglich aus ihren Fallen auszutappen, ich liebte sie und merkte nicht das sie mir noch was zusagen hatte… …"sag mal, hasst du damals Nadine geküsst, ich wäre dir auch nicht sauer?" "Ja, hab ich leider", ich wollte es endlich loswerden, so jetzt kam der Trick dabei raus, sie wollte nämlich auch was loswerden, hatte dieses Thema angefangen und wollte es zu Ende bringen ihr lag was auf der Seele. Ich lag da, kein Zucken, keine Bewegung, kein Ton, sie sprach weiter…unsinniges versuchte sich noch zu retten, versuchte es nicht so schlimm aussehen zu lassen, versuchte es nochmals zu verpacken und zu verkaufen. Der Inhalt war eine Karte, es war der "Herz-König", das Schicksal hatte mir in diesen Augenblick ein Geniestreich gespielt. Das Mädchen, hatte in der Zeit als wir Streit hatten, ich mich nicht meldete, und ich sie danach sogar deswegen gefragt hatte, mit einen meinen besten Freunden rumgemacht, er hatte mir zu dieser Zeit, geschworen, er habe sie nie angelangt, er hatte mir gesagt, wie sehr ich sein Kumpel wäre, er ist sogar zu mir gekommen und mir diese Dinge zu sagen, Vorahnung des Unterbwusstseins, dadurch hab ich mich vielleicht verschlossen wer weiß. Es hatten ihn nur Schuldgefühle geplagt. Er war bis heute befreit. Ich nicht, immer noch lag ich im Bett, sie erzählte, wie sehr sie an mich hinge, wie sehr sie es bereue. Sie hatte keine Gültigkeit mehr für mich, all ihre Sätze, all die Dinge die sie einst sagte verloren ihren Wert, alles verlor ihren Wert, Es gab nur noch diesen Namen wenn ich sie ansah, ich hatte das Verfallsdatum nicht beachtet. Ich wusste nicht damit umzugehen, meine Lippen formten sich zu einen Grinsen. Meine Gedanken zu nichts. Ich fühlte mich wie ein Kleinkind, ich fragte mich wie andere reagieren würden, ich fragte mich wie ich reagieren sollte. Ich verstand es nicht. Ich hatte mich geöffnet und das Schicksal hatte mir zugleich eins Reingedrückt "Siehst du Junge, sei ein Mann und kein Weichei der sich öffnet, siehst du was mit dir passiert." Ich hatte gemerkt wie sehr ich sie liebte, aber das was passiert war, war für mich eine Art Folter, ein Beweiß das die Liebe stets Opfer sucht, eine neue Art meine Seele zu plagen. Der Gedanke das ich ihre Seele im vorherigen Leben gepeinigt, oder einfach nur zerissen hatte, wollte mir nicht mehr aus dem Kopf entweichen. Im Endeffekt, nahm ich die ganze Sache zynisch und ging. Ich wusste keine Antwort darauf, das Schicksal hatte bestimmt wann mein Nullpunkt kommt, nicht ich.