Von der Puppenspielerin und Ihrer marionette

Mit deiner Puppenspielerkraft Die Gutes will, doch Böses schafft Hast du die Fäden um meinen Hals gelegt Eine marionette sich nie von selbst bewegt So lässt du deine Finger tanzen Zehn heilige Lichterlanzen Hast die Fäden schon wieder stramm gezogen Und mir so das kleine Köpfchen verbogen Mit den Puppenspielerfängen Lass das püppchen kraftlos hängen Erlaub nicht dass sie die Fäden zerschneiden Denn es fällt doch viel leichter an Fäden zu leiden Bin doch ein fädenfieberkind puppen sind für die Welt zu blind Denn deine Spielerkraft hat mich blind gemacht So spielst du mich nur in tiefster Nacht Mit meiner marionettenkraft Die Gutes will, doch Böses schafft Habe ich einmal lang und länger nachgedacht Habe mich doch selbst zur marionette gemacht