was hat schüssel,

was gusi nicht hat?, frage ich mich schon seit geraumer zeit. denn seitdem alfred gusenbauer vorsitzender der spö ist, mag zwar diese einige wahlen - vor allem kommunal- und landeswahlen - gewonnen haben, aber in der direkten auseinandersetzung zwischen dem regierenden kanzler schüssel, und dem spö-herausforderer hat letzterer keine chance. und das trotz klarer ausgangslage, wie uns die meinungsforschung schon fast im wochentakt bestätigt. denn wenn es um die partei als solche geht, liegt schüssels övp klar hinter der spö. und das seit november 2002, als die övp sich mittels vorgezogener neuwahlen zur stärksten fraktion im parlament küren ließ. so kommt "gusi" nicht einmal bei seinen eigenen wählerInnen gut an. mehr als die hälfte des harten kerns der spölerInnen findet ihn als möglichen kanzler nicht wählbar. und dieser wert ist seit bald 4 jahren dauernd ein manko für die ablöse von schwarzblau durch die spö. was also tun? aus meiner sicht haben alle imagetouren und polierungsversuche nichts gebracht. gusi ist nicht kanzlerfähig - sagen zumindest die wählerInnen. jemand anderer an gusis stelle? schwierig in einer partei, die in den letzten jahren neben genossen gusenbauer nur schwerlich andere pflänzchen aufkommen ließ. und der einzige, der sich in den letzten jahren ständig präsentieren konnte, und medial bekannt ist, wäre michael häupl - bürgermeister von wien. aber der will wien nicht so einfach verlassen. also wird die spö auch weiterhin ein problem haben. ob mit diesem wahlen auf bundesebene zu gewinnen sind, sei dahingestellt, einfacher aber wirds jedenfalls nicht.