Where is my mind!
Stelle dir vor, es ist ein warmer Sommerabend. Du liegst am Strand. Umgeben von nichts. Du liegst alleine im warmen, feinkörnigen Sand und die Sonne scheint noch warm auf deinen schon etwas leicht geröteten Körper. Du beschließt eine Abkühlung zu nehmen und begibst dich ins blaue Wasser. Du wagst den ersten Schritt. Das Wasser umspühlt deine Zehen dann deine Füße. Dein Blick richtet sich starr gen Horizont. Das Wasser legt sich langsam um deine Waden und mit jedem Schritt steigt es weiter deinen Körper hinauf. Du beginnst zu lächeln und setzt deinen Weg fort. Es erreicht erst deine Brust dann deinen Hals. Du beginnst nicht zu schwimmen sondern gehst noch weitere zwei Schritte hinein. Deine Augen werden von den den Wellen umspühlt und du versuchst weitere Blicke in Richtung Abendsonne am Horizont zu erhaschen. Du machst noch einen Schritt und bist nun vollends umgeben von einem dunklen Blau. Du schliesst die Augen und lässt dich gehen. Sekunden kommen dir nun wie die Ewigkeit vor als dir das Schlucken langsam immer schwerer fällt. Du öffnest deinen Mund, damit das Wasser eindringen kann. Es füllt langsam deine Lunge, dein Atem beginnt zu stocken und dein Herz beginnt schneller zu schlagen. Sekunden verstreichen. Du versuchst dich zu wehren, drehst dich um deine eigene Achse, aber du weisst nicht in welche Richtung du schwimmen sollst. Deine Lunge füllt sich weiter mit Wasser und plötzlich beginnt dein Herz zu rasen. Panisch und mit aufgerissenen Augen padelst du immer weiter in der dunklen Tiefe herum um die Oberfläche zu finden und Luft zu holen. Du merkst wie dein Kopf zu kollabieren beginnt bis dein Kopf am Grund aufstößt. Es ist zu spät. Kurz darauf ist alles finster. Listen to Pixies - Where is my mind