Wieder mal in die Psychiatrie...

Wenn ich so mal in meinen Seiten rum schnarche, dann muss ich doch feststellen, dass ich ganz schön irre bin, dass für alle ersichtlich zu machen. Ich denke, wer mich kennt - wird wahrscheinlich erahnen, das dieses Gekritzel von mir stammt. Ach was tut es zur Sache? Ich lebe eh nicht wirklich. Mein Kontakt nach draußen beschränkt sich auf einkaufen und mit dem Hund gehen. Ansonsten schlafe, lese, schreibe ich oder lerne Englisch oder was weiß ich. Naja, der Computer ist ja auch ein Nach-draußen-Kontakt. Ich geh morgen in die Klapper. D.h. ich bin für mindestens 14. Tage im Krankenhaus. Dr. H. meint es wäre mal wieder so weit und ich meine das auch. Is kein Entzug. Nee, is einfach weil ich so irre bin. Ich bin mir aber da gar nicht so sicher? Ist man denn Irre, wenn man aus einer Baby-Nuckelflasche trinkt (so zur Beruhigung) oder wenn man das Ende der Welt voraus sieht? Ich mein' Hallo, dass ist doch wohl ersichtlich, dass sich Mutti Natur anfängt bitterlich zu rächen. Und sie hat sich erstmal nur geräuspert. Na gut, zwischen Traum und Realität (in der Realität) nicht unterscheiden zu können ist ein Problem. Aber meine Träume sind einfach so real. Letztens, im Traum, bin ich vom Hals ab, die Luftröhre durch und weiter über den Bauch, aufgeschlitzt worden. Und ehrlich, dass war völlig verrückt. Ich konnte tatsächlich nicht mehr durch den Mund atmen, sondern nur noch durch den Hals, und das auch nur schwer, weil das ganze Blut rein lief. Der Schnitt über den Bauch war schnell und heftig und war unbeschreiblich - in der Tat, ein Schmerz den man nicht beschreiben kann, aber es war verdammt real. Auch das warme Blut, dass aus meiner Wunde den Bauch runter lief. Wahhh. Meine Gedanken fahren den ganzen Tag Achterbahn und außer Hasi und Ronya, traue ich Niemanden. Nun ja, schnell noch eine Bestandsaufnahme der zur Zeit ausführenden Dinge: Buch: Aufschrei - Truddi Chase CD: Shakira "Fijacio´n Oral 1" Diät: negativ Liebe: Hasi, Ronya Traum: nach Venezuela (noch dieses Jahr) Angst: das es Hasi schlecht geht, wenn ich weg bin, Abdosierung vom Pola, nicht ernst genommen zu werden, auf einer Drogenstation zu landen Lebensstand: beschissen momentane Arbeit: Englisch lernen, Bericht für Therapeuten schreiben Nun gut, vielleicht geh ich auch gleich wieder wenn ich merke, dass ich auf die falsche Station muss. Jetzt werde ich noch an meinem Bericht weiter arbeiten. Er besteht momentan aus 20 Seiten. Halt ein kleiner Einblick in meine "Irre Welt". So müssen sie sich nicht mit mir unterhalten und brauchen blos lesen... . Bis die Tage ...geht traurig von Dannen... :'(