Wilder Weiber Dorn

Mit Zärtlichkeit und Zorn Verändert er die Welt Durch seinen Leib da führt ein Dorn Der ihn schrecklichst entstellt Wie der Staub durch alle Zeiten Schwebt der Narr auf Schicksalsschwingen Lässt sich treiben allzu weit Dorthin wo Raben Lieder singen Die Hand ist ihm erfroren Wie ein Klotz am Arme hängt Noch ist nicht alles verloren Die Hoffnung alles Denken lenkt Mit der anderen Hand da riss er sich Den Dorn aus seinem Leib Und doch der narr erkannte nicht In ihm da steckt ein wildes Weib So verbrannt ihm die andere Hand Und er konnt´ sich nicht mehr halten Fiel hinab von der Schwingen Rand Schlug auf den Asphalt den Kalten Und in ihm schreit das wilde Weib Und stach einen längeren Dorn durch seinen Leib